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Förderunterricht

Das zentrale Prinzip jeglichen Unterrichts in der Grundschule ist die individuelle Förderung eines jeden Kindes gemäß seinen Stärken und Schwächen. Durch die Unterstützung der Stärken soll die Persönlichkeit gestärkt und durch die individuelle Anpassung der Anforderungen die Selbstständigkeit erhöht werden.

Förderunterricht in der Schule muss besonders in der Grundschule ein das Lernen fördernder Klassenunterricht mit entsprechenden binnendifferen-zierenden Maßnahmen sein. Er soll so organisiert sein, dass ein Zusammenspiel von gemeinsamen Lernen aller Schüler und differenzierendem Lernen ermöglicht wird.

Primäre Aufgabe ist es dabei Lernschwierigkeiten bzw. Lernlücken auszugleichen.
Darüber hinaus sollen durch ein erweitertes Lernangebot aber auch besondere Fähigkeiten gestärkt und gefördert werden.

Zusätzlicher Förderunterricht wird dann benötigt, wenn binnendifferenzierende Maßnahmen zum Abbau von Lernproblemen nicht mehr ausreichen.

Dabei wird im Dreischritt vorgegangen: Diagnose, Beratung, Förderplanung u. Förderung

  1. Wir erfassen systematisch die Stärken und Schwächen unserer Schüler.

    Für jeden Schüler erstellen wir ein Stärken- und Schwächenprofil mit Hilfe der durchgehenden Dokumentation der individuellen Lernentwicklung auf dem Schülerbogen (Eintragungen im Herbst und Frühjahr).

  2. Wir kommunizieren regelmäßig über die Stärken u. Schwächen unserer Schüler.

    Die Kernfachlehrer beraten über Stärken/Schwächen der Schüler und ermitteln vor den Herbst- und den Osterferien den individuellen Förderbedarf.

    Auf den 2 Elternsprechtagen werden die Eltern über den Leistungsstand und ggf. über den Verlauf der Fördermaßnahmen informiert.

  3. Wir individualisieren die Lernwege der Schüler im Unterricht.

    Wir wenden Methoden der Differenzierung des Unterrichts an, um den Schülern Lernräume gemäß ihrem Leistungsstand und ihren Begabungen zu öffnen.

    Wenn die Unterschiede in der Lern- und Leistungsfähigkeit durch Maßnahmen der inneren Differenzierung nicht ausreichend ausgeglichen werden können, beginnen für einzelne Schüler/innen oder Schülergruppen Fördermaßnahmen außerhalb des Klassenverbandes.

    Im Idealfall erhält jeder Jahrgang ein Stundenbudget für Fördermaßnahmen, die teils parallel zum Unterricht, teils vor oder nach den Unterrichtszeiten liegen.

    Unser Förderplan

    Zur Zeit erfolgt

    • individueller Förderunterricht parallel zum Klassenunterricht in Absprache mit den Fachlehrern in den 3. u. 4. Jahrgängen durch die pädagogische Mitarbeiterin Rita Schepers (2 Unterrichtsstunden)
    • Gruppenförderunterricht in der 5. Unterrichtsstunde für den 1. Jahrgang (1 Unterrichtsstunde) und im 2. Jahrgang (2 Unterrichtsstunden) durch die Klassenlehrer
    • Zusätzlich bieten wir am Nachmittag 2 Stunden Förderunterricht für Schüler des 3. und 4. Schuljahres im Bereich Rechtschreiben durch eine Lehrkraft der Georgschule an.
  4. Wir arbeiten mit Partnern außerhalb unserer Schule zusammen, wie z.B.
    • mit der Christophorusschule, mit der wir einen Kooperationsvertrag haben.
      z.Zt. werden 2 Stunden von einer Fachlehrerin der Förderschule parallel zum Klassenunterricht überwiegend in den 1. u. 2. Jahrgängen genutzt, z.Zt. im Kompetenzbereich Lesen.
    • mit dem SKM im Rahmen der Sprachförderung für Schüler mit Deutsch als Zweitsprache
    • Im Bereich der Rechtschreibung nutzen wir u.a. die Münsteraner Rechtschreibanalyse.
      Siehe: www.lernserver.de
    • Sprachunterricht für Schüler mit Migrationshintergrund in Zusammenarbeit mit der VHS Meppen.

      Seit 2013 bietet die Stadt Haren (Ems) Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ein Programm zur Vermittlung von Deutschkenntnissen an. In seiner Sitzung hat sich der Ausschuss für Bildung und Soziales für eine Fortsetzung des Programms ausgesprochen, das rund 23.000 Euro kosten wird.

      "Eine sinnvolle Investition", findet auch Bürgermeister Markus Honnigfort, der den Sprachförderkurs für Grundschüler der Georgschule in Altharen besuchte, um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. "Grundschüler mit Migrationshintergrund fallen durchs Raster, weil Sprachförderung nur in Kindertagesstätten angeboten wird und Deutschkurse Erwachsenen vorbehalten sind, dabei ist Sprache der Schlüssel zur Bildung", fasst Honnigfort die Notwendigkeit der Maßnahme zusammen.

      Derzeit gibt es acht Fördergruppen an fünf Grund- und Oberschulen im Stadtgebiet. Mit einem eigens von der Volkshochschule Meppen entwickelten Lernprogramm erwerben die Kinder spielerisch einen Basis-Wortschatz. Sie lernen das freie Sprechen, den richtigen Satzbau und verbessern ihre Rechtschreibung. Die Resonanz bei Schülern und Kursleiterin Ute Meiners ist positiv. "Die Kinder sind sehr motiviert. Erste Lernerfolge stellen sich schnell ein, Sprechhemmungen werden abgebaut und die Selbstsicherheit der Kinder steigt", fasst die ausgebildete Logopädin, ihre Erfahrungen zusammen.

      Die Schüler freuten sich, dem Besucher ihr erlerntes Wissen zu präsentieren, das sie in zwei Unterrichtsstunden pro Woche individuell vermittelt bekommen.

      "Mit frühzeitiger Sprachförderung legen wir die Basis für die gesellschaftliche Integration von zugewanderten Kindern und deren späteren beruflichen Erfolg ", so Honnigfort. Da sich niemand für die Sprachförderung von Schülern zuständig fühle, habe die Stadt hier die Initiative ergriffen.
      Auch in Haren (Ems) bleibe Zuwanderung in den kommenden Jahren ein Thema, dem man sich in Hinblick auf Themen wie Demografischer Wandel und Fachkräftemangel nicht verschließen dürfe.


Die Sprachförderkinder der Georgschule und Kursleiterin Meiners (2.v.l.) zeigten Bürgermeister Honnigfort, wie man spielerisch und mit Spaß die deutsche Sprache erlernen kann.

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